Sonntag, 25. Juni 2017
Schrift grösser Schrift zurücksetzen Schrift kleiner  Seite drucken  Seite durchsuchen  id:contentmanager
 

Ambulante Rehabilitation - Nachsorge bei Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit


Die Ambulanz der Fachklinik St. Camillus bietet als Ergänzung zur stationären und ganztägig ambulanten Rehabilitation eine ambulante Nachsorgebehandlung an.
Vornehmliches Ziel ist die Unterstützung der PatientInnen bei der Umsetzung und Festigung der in der stationären bzw. ganztägig ambulanten Therapie erworbenen Fähigkeiten im Alltag von Familie, Beruf und Freizeit.

Wer kann eine ambulante Nachsorge machen?
Aufgenommen werden können alkohol- und/oder medikamentenabhängige Menschen nach Abschluss einer stationären oder ganztägig ambulanten Rehabilitation, bzw. einer Adaptionsbehandlung.
Sinnvoll ist eine Nachsorgebehandlung insbesondere für diejenigen PatientInnen, die zur Umsetzung des in der stationären Therapie Gelernten in den Lebensalltag noch weitere Unterstützung benötigen.
Voraussetzung ist das Vorliegen einer Kostenübernahmeerklärung, in der Regel vom gleichen Kostenträger (Rentenversicherungsträger, Krankenkasse) der auch die stationäre Rehabilitation finanziert hat.

Der Ablauf der ambulanten Nachsorge
Eine Nachsorgebehandlung sollte möglichst im unmittelbaren Anschluss (d.h. innerhalb von 4 Wochen) an die vorangegangene stationäre/ganztägig ambulante Behandlungsmaßnahme angetreten werden. Sie besteht aus wöchentlichen Gruppensitzungen von 100 Minuten Dauer sowie begleitenden Einzelgesprächen, die in der Regel in vierwöchentlichen Abständen, im Einzelfall auch häufiger, stattfinden.
In der wöchentlichen Gruppensitzung stehen die Themen und Fragen des Einzelnen/der Einzelnen im Vordergrund. Durch den Austausch mit anderen Abhängigen, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden, wird die Entwicklung neuer Verhaltens- und Lösungsmöglichkeiten unterstützt.
Die ergänzenden Einzelgespräche, die auch die Einbeziehung der Angehörigen ermöglichen, dienen der Vertiefung einzelner Fragestellungen und der zusätzlichen Unterstützung.

Der Weg in die ambulante Nachsorge
Die Übernahme der Kosten für die Nachsorgebehandlung wird durch die Therapeutin oder den Therapeuten der stationären bzw. ganztägig ambulanten Rehabilitation beim Kostenträger (Rentenversicherungsträger, Krankenkasse) beantragt. Dies sollte etwa vier Wochen vor Entlassung geschehen, um möglichst im direkten Anschluss mit der Nachsorgebehandlung beginnen zu können.
Gleichzeitig erfolgt die Anmeldung des Patienten/der Patientin in der Ambulanz durch den zuständigen Therapeuten. PatientInnen, die an einer Nachsorge in der Fachambulanz interessiert sind, melden sich bereits vor der Entlassung aus der Rehabilitation telefonisch oder persönlich im Rahmen der offenen Sprechstunde (montags, mittwochs, freitags von 9:00-10:00 Uhr, dienstags und donnerstags von 17:30 - 18:30 Uhr), um sich über den Ablauf der Nachsorge zu informieren und einen ersten Termin zu vereinbaren (Tel. 0203 / 479070).

 

    

Disclaimer | Fachklinik St.Camillus © 2017 | Alle Rechte vorbehalten | Seitenanfang