Sonntag, 25. Juni 2017
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Unsere Therapieangebote


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Auf der Grundlage der individuellen Therapieziele der PatientInnen wird ein Behandlungsplan erstellt. Im Regelfall kommen zu Beginn der Behandlung verstärkt kreative Therapieverfahren zur Anwendung, die die Selbstaufmerksamkeit und Nachdenklichkeit fördern. Gegen Ende der Behandlung werden vorrangig therapeutische Maßnahmen angewendet, die den Transfer des Gelernten in den Lebensalltag fördern.

Im Einzelnen besteht ein Behandlungsplan aus folgenden, möglichen Angeboten:

 

    

Arbeitstherapie


Zum Vergrößern bitte klicken Arbeit spielt eine große Rolle bei der Selbstverwirklichung und ist eine wichtige Quelle für das Selbstwertgefühl, sie schafft Kontakte zu KollegInnen und bewirkt Zugehörigkeit zum sozialen Leben. Arbeitszufriedenheit ist ein wichtiger Faktor für stabile Suchtmittelabstinenz. Ziel unserer Arbeitstherapie ist es daher, die eigene berufliche Leistungsfähigkeit zu überprüfen, weiterzuentwickeln und zu optimieren sowie Leistungsgrenzen zu erfassen.

 

    

Bewegungstherapie


In der Bewegungstherapie geht es um die Verbindung von körperlichen und psychischen Prozessen, die Verbesserung des Bezugs zum eigenen Körper sowie die Wiederentdeckung von Bewegungslust und körperlichen Ausdrucksformen für emotionale Befindlichkeiten.

 

    

Ehemaligengruppe


Alle PatientInnen haben nach Behandlungsbeendigung die Möglichkeit, an jedem ersten Mittwoch im Monat an unserem Ehemaligentreffen teilzunehmen.

 

    

Einzeltherapie


Begleitend zur Gruppentherapie werden dem/der PatientIn je nach Bedarf Einzelgespräche über kürzere oder längere Phasen angeboten. Bei entsprechender Indikation ist auch eine einzeltherapeutische Betreuung während der gesamten Behandlungszeit möglich. Darüber hinaus hat der/die PatientIn jederzeit die Möglichkeit, ein problemorientiertes Einzelgespräch - in der Regel mit dem/der GruppentherapeutIn - zu führen.

 

    

Entspannungstraining


Das Entspannungstraining dient der Verbesserung der Fähigkeit, eigene Körperspannung wahrzunehmen. Über die Technik der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson wird gelernt, sich gezielt entspannen zu können.

 

    

Frauengruppe


Neben der Teilnahme an den gemischtgeschlechtlichen Gruppentherapien besuchen Frauen zusätzlich einmal wöchentlich eine Frauengruppe. Diese dient dem Austausch der Frauen untereinander in einer geschützten und vertrauensvollen Atmosphäre und bietet die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Aspekten des Frau-Seins auseinanderzusetzen.

 

    

Freizeitgruppen


Eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist für viele PatientInnen mitentscheidend für die Aufrechterhaltung  ihrer Abstinenz. Im Rahmen des Freizeittrainings wird durch konkrete Aktivitäten Gelegenheit zur Einübung neuer Kompetenzen im Bereich der Planung und Nutzung ihrer Freizeit gegeben.

 

    

Gesundheitsinformation


Im Rahmen von mindestens 8 themenzentrierten Sitzungen erhalten PatientInnen wichtige Informationen über sucht- und gesundheitsrelevante Themen.

 

    

Gruppenpsychotherapie


Zum Vergrößern bitte klicken Die Gruppentherapie ist zentrales, tragendes Therapieelement unserer stationären/teilstationären Rehabilitationsbehandlung. Alle PatientInnen einer Therapiestation nehmen an der Bezugsgruppentherapie teil, die der/die BezugsgruppentherapeutIn zusammen mit einem/r Co-TherapeutIn durchführt. Im Einzelfall sind alternative Therapieangebote möglich. Für jede Bezugsgruppe von 12 PatientInnen ist ein/e GruppentherapeutIn von Beginn bis zur Entlassung kontinuierliche/r AnsprechpartnerIn.

 

    

Gestaltungstherapie


Zum Vergrößern bitte klicken Im Rahmen des gestaltungstherapeutischen Angebotes haben  PatientInnen die Möglichkeit, Erfahrungen mit kreativen Materialien (z.B. Ton, Speckstein, Farbe) zu sammeln, kreative  Fähigkeiten wieder zu erlangen oder neu zu entwickeln.

 

    

Hausversammlung


Die Hausversammlung findet einmal wöchentlich statt. Hier treffen sich alle PatientInnen und die meisten TherapeutInnen. Neue PatientInnen stellen sich vor, vor der Entlassung stehende PatientInnen verabschieden sich und es können alle Themen besprochen werden, die die PatientInnen und die Klinik betreffen.

 

    

Indikative Gruppen


Unser Angebot der Indikationsgruppen orientiert sich an bestimmten Problembereichen unserer PatientInnen. Jede/jeder PatientIn nimmt einmal wöchentlich an einer Indikationsgruppe teil, die speziell auf die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten ist.
Im Einzelnen sind hier zu nennen:
Angstbewältigungsgruppe, Berufsgruppe, Frauengruppe, Ernährungskunde und Kochkurs, Pathologisches Glücksspiel, Männergruppe, Holzgruppe, Psychosomatikgruppe, Training sozialer Kompetenzen, kognitives Hirnleistungstraining und Freizeitkompetenztraining.

 

    

Kunsttherapie


In der Kunsttherapie arbeiten wir schwerpunktmäßig mit kreativen Mitteln wie Farbe, Ton und Masken, die über die verbale Ebene hinaus die Welt der Nonverbalität, der Symbole und der inneren Bilder ansprechen. Es ist ein Zugang zu den vorsprachlichen (präverbalen) Ebenen möglich und zu all dem, was nicht mehr oder nur schwer in Worte zu fassen ist.

 

    

Meditatives Malen


Im Mittelpunkt des Meditativen Malens steht das Experimentieren mit Farben bei (meditativer) Musik und Stille. Therapieziele sind hierbei die Entwicklung von Entspannungs- und Genussfähigkeit sowie die Wahrnehmung des inneren Erlebens und der Ausdruck von Gefühlen.

 

    

Medizinische Behandlung


Während der gesamten Zeit der Entwöhnungsbehandlung steht allen PatientInnen eine regelmäßige Betreuung und Begleitung durch einen Arzt/eine Ärztin bzw. unser Pflegeteam zur Verfügung.

 

    

Paar- und Angehörigengruppe


Die Suchterkrankung betrifft auch immer das Lebensumfeld des/der PatientIn. Daher werden Angehörige und Bezugspersonen der PatientInnen zu regelmäßig stattfindenden Paar- und Angehörigengruppen eingeladen.

 

    

Physiotherapie


Zum Vergrößern bitte klicken Während der gesamten Zeit der Entwöhnungsbehandlung können physiotherapeutische Einzelbehandlungen je nach ärztlicher oder therapeutischer Indikation verordnet werden.

 

    

Raucherentwöhnung


Alle PatientInnen werden über gesundheitliche Schäden und den Suchtcharakter des Rauchens informiert. PatientInnen, die das Rauchen aufgeben wollen, bieten wir ein Raucherentwöhnungsprogramm an.

 

    

Realitätstraining


Das Realitätstraining dient dem Transfer des in der Therapie Erlernten auf den Lebensalltag. Entsprechend dem Therapieplan verbringen die PatientInnen ihre Wochenenden - teils mit Übernachtung - zu Hause, um sich langsam wieder in die Lebensrealität einzugewöhnen. Eventuell auftretende Schwierigkeiten können noch während der Behandlungsphase mit therapeutischer Unterstützung bearbeitet werden.

 

    

Rückenschule


Je nach Bedarf nehmen PatientInnen an einem Übungsprogramm zur Stärkung der Muskulatur, zur Vermeidung von Fehlbelastungen und zur Vorbeugung weiterer orthopädischer Schäden teil.

 

    

Rückfallbehandlung


Ein evtl. Rückfall während der Behandlung führt nicht automatisch zur Entlassung, sondern wird von uns gemeinsam mit der/dem PatientIn zum Anlass genommen, die bisherige Behandlung zu überprüfen. Im Rahmen eines Rückfallprogramms werden Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet (Rückfall als Chance), um eine stabile Abstinenzfähigkeit wiederherzustellen.

 

    

Selbsthilfegruppen


Die feste Integration in den Selbsthilfebereich ist zentrales Anliegen unserer Behandlung. Die PatientInnen erhalten in der Klinik durch die verschiedenen Gruppen regelmäßig Informationen über die Möglichkeiten und Chancen von Selbsthilfe. Im letzten Drittel ihrer Entwöhnungsbehandlung besuchen unsere Patienten eine Selbsthilfegruppe ihrer Wahl an ihrem Wohnort. Infolgedessen kann der Kontakt relativ fest und stabil eingefädelt werden und so die Fortführung der hier begründeten Prozesse zur Stabilisierung der Abstinenz nahtlos initiiert werden.

 

    

Sinngespräche


Die Neuorientierung persönlicher Lebensumstände und Lebensvorstellungen ist Voraussetzung für den Aufbau eines neuen Lebens ohne Alkohol und Medikamente. Damit verbunden ist häufig die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Frage nach Schuld und Schuldvergebung. In regelmäßigen Abständen werden diese Themen innerhalb der Gruppentherapie gemeinsam mit dem Gemeindepfarrer behandelt.

 

    

Sozialberatung


Während der gesamten Behandlungsdauer steht der Sozialdienst den PatientInnen zur Klärung und Begleitung bei sozialen, beruflichen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zur Verfügung.

 

    

Sport und Gymnastik


Zum Vergrößern bitte klicken Ziel der Sporttherapie ist die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Körperwahrnehmung sowie die Verbesserung der Wahrnehmung des sozialen Miteinanders.
Die PatientInnen werden nach einer Erstuntersuchung durch den/die Arzt/Ärztin entsprechend ihrer körperlichen Voraussetzungen den unterschiedlichen Angeboten zugeteilt (Schwimmen, Muskelaufbautraining, Lauftraining, Sport und Spiel, Frühgymnastik).

 

    

Stationsreinigung


Für die Sauberkeit und Ordnung auf den Stationen sind die PatientInnen der jeweiligen Station selbst zuständig. Zu festgelegten Zeiten erfolgt die gemeinsame Reinigung der genutzten Räume.

 

    

Stationsversammlung


Einmal wöchentlich werden in der Stationsversammlung alle organisatorischen Belange sowie Termine, die PatientInnen außerhalb der Klinik wahrnehmen wollen, abgesprochen und ggfs. organisiert.

 

    

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